Zündstoff Mut

Zündstoff Mut

 

Vor der Veränderung steht der Mut

Was ist nötig um eine Veränderung im Leben zu erreichen? Die Frage zu beantworten ist nicht leicht, dennoch gibt es ein paar wichtige Antworten auf die ich hier eingehen möchte. Allzu gerne würden Motivationstrainer oder Coaches einem Menschen zeigen wie leicht es ist, Veränderung zu ermöglichen. Es gibt zahlreiche Trainings-, und Coaching-Methoden.

Das Problem dabei ist, dass viele behaupten die einzig wahre Methode zu haben.

Ich glaube nicht, dass es die eine Methode für alle Menschen gibt. So unterschiedlich die Menschen sind, so vielfältig sollten die Methoden sein.

Um eine Veränderung zu erreichen sind meiner Erfahrung nach ein paar grundlegende Dinge wichtig. Zum einen Wahrnehmung, aus der sich bestenfalls eine Erkenntnis ergibt. Zum anderen Neugierde, Mut und eine Möglichkeit mit seinen eigenen Ängsten und Befürchtungen umgehen zu können.

Und zu guter Letzt auch externe Wegweiser oder Mentoren die einen ein Stückweit begleiten, inspirieren und mutivieren!

 

Wahrnehmung

Ich glaube zunächst einmal ist es wichtig, seine Wahrnehmung zu schärfen. Wenn ich wahrnehme, dass etwas nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle, kann ich mir darüber Gedanken machen wie es weitergehen soll. Diese Erkenntnis ist elementar wichtig im Veränderungsprozess.

In der heutigen Zeit, mit dem täglichen Input und der ständigen Bereitschaft aufnahmefähig zu sein, fällt es meist schwer, eine Ist-Analyse zu erstellen, inne zu halten, den eigenen Gedanken Raum zu geben und nachzuspüren:

„Wie geht es mir? Bin ich wirklich zufrieden? Warum geht es mir nicht gut? Ist es wirklich nur eine Phase?“

Wie wäre es aus dem Hamsterrad auszusteigen und einfach stehen zu bleiben?

Denn oft fühlt man sich zwar nicht gut, aber es werden viele Gründe dafür gefunden warum dies so ist: Der Chef, der so ist, wie er ist und den man nicht ändern kann oder die Anderen sind schuld und da muss man einfach durch, das ist halt so.

So könnte es sein, dass ein Mensch jahrelang einen Job macht, der, wenn er genau hinschaut, überhaupt nicht seinem Potential entspricht.

Der ihm nichts gibt.

Dieser Mensch hat vielleicht einen sogenannten blinden Fleck. Einen Bereich, den er nicht bewusst wahrnimmt. Dinge die im Verborgenen bleiben.

Das Johari-Fenster ist eine Theorie, die den blinden Fleck als einen von vier Persönlichkeits-, und Verhaltensmerkmalen zwischen einer Person Selbst, oder einer Gruppe erfasst. Die Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham entwickelten es 1955.

Danach wird das menschliche Sozialverhalten in vier verschiedene Quadranten unterteilt, die sich gegenseitig bedingen. Da ist einmal der öffentliche Bereich unseres Handelns, der für uns und für unsere Mitmenschen transparent ist. Dann definiert jeder für sich einen privaten Bereich des Handelns, wo wir Dinge tun, die wir bewusst nicht mit anderen teilen wollen.

Es gibt den sogenannten verborgenen Bereich in uns, den wir selber, aber auch die anderen nicht kennen. Dieses sogenannte Unterbewusste bestimmt unser Handeln, obwohl wir dazu ohne tiefenpsychologische Therapie kaum einen Zugang haben. Last but not least gibt es den sogenannten „blinden Fleck“, jener Anteil unseres Verhaltens, den wir selber gar nicht wahrnehmen, der jedoch für Außenstehende Personen ganz offensichtlich ist.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten etwas über seinen eigenen blinden Fleck zu erfahren. Coaching bietet sich im privaten wie im beruflichen Kontext an. Supervision ist eine Möglichkeit für Menschen die mit Menschen arbeiten (Sozialarbeiter, Lehrer, Psychologen etc.). Manchmal kann es auch einfach helfen, vertraute Außenstehende zu fragen.

Die oben genannten Hilfen zur Selbstreflexion sind besonders unterstützend, wenn es darum geht etwas von dem zu erfahren was mir vielleicht nicht ganz bewusst ist, von meinem „blinden Fleck“.

 

Neugierde

Die Neugierde zähle ich zu den wichtigsten Faktoren, die Veränderung begünstigt. Sie unterstützt meines Erachtens nicht nur Präventiv die Grundzufriedenheit eines Menschen, sondern fördert auch nachhaltig Veränderungsprozesse. Viele Neurologen, Psychologen oder Soziologen haben schon postuliert wie wichtig die „kindliche“ Neugier ist.

Gerald Hüther würde die Neugierde beschreiben, als „das Streben des Menschen, Grenzen kennenzulernen und zu überschreiten. Herauszufinden, was er noch nicht kennt, oder auch zu denken, was er noch nie gedacht hat.“

Die Neugier ist somit der Treibstoff unseres Handelns. Doch viel zu oft wird die Neugier in unserer Gesellschaft als unangenehm empfunden. „Sei nicht so Neugierig! Warum fragst du so viel? Das geht dich nichts an!“ Solche Aussagen führen dazu, dass wir Menschen unsere Neugier verlieren, nicht mehr wissen wollen warum etwas ist wie es ist und nicht mehr hinter die Fassaden schauen.

Ein Kollege sagte mir nach einem Vortrag: „Erzähle in dem Vortrag besser nicht zu viel von Dir. Es könnte gegen dich verwendet werden“. Ich habe mich gefragt, ob das, was ich erzähle denn so schlimm ist, dass es gegen mich verwendet werden kann. Er hatte wohl schlechte Erfahrungen gemacht. Das mit den Erfahrungen ist so eine Sache. Den sie lassen in uns Weltbilder entstehen die uns möglicherweise in unseren Handlungen einschränken. Diese Filter sind sinnvoll aber nicht immer nützlich.

Ein Beispiel: Ein Mann fährt mit seinem Cabrio vor einem Tunnel an einer Frau vorbei, die ihm zuruft: „Schwein“. Dieser interpretiert aufgrund seiner Erfahrungen, dass sie ihn beleidigen wollte und fährt unbeirrt weiter. Mit viel Glück kann er der Schweineherde im Tunnel ausweichen.

Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist seine eigenen Gedankenmuster neugierig zu hinterfragen.

Wenn man sich also seine „kindliche“ Neugier erhält, ist es unwahrscheinlicher, in die Mühlen des Alltags zu kommen. Neugier lässt mich in alle Richtungen schauen. Hinter die Kulissen blicken. Neue Dinge entdecken. Diese Neugier ist für Kinder das Tor zur Welt. Warum sollte sie es nicht auch für Erwachsene sein?

 

Wegweiser

Wahrnehmung/Erkenntnis und Neugierde allein setzen noch keine Veränderung in Gang. Von Motivationstrainern hören Menschen oft, dass sie alles schaffen können, wenn sie nur wollen. Viele dieser Trainer predigen „Chakka du schaffst es“ und nicht wenige versuchen den Menschen zu erzählen, dass sie die Veränderung nur wollen müssen und alles wird gut. Solche Vorträge sind natürlich sehr motivierend und mitreißend, haben allerdings eine sehr kurze Halbwertzeit. Das soll nicht heißen, dass so ein Impact nicht nützlich sein kann. Leider reicht das nur den Wenigsten. Wir Menschen sind nun mal sehr verschieden.

Und somit kommt für mich ein weiterer wichtiger Aspekt ins Spiel. Oft ist es wichtig Menschen zu finden, die einem den Weg zeigen. Wir brauchen einfach manchmal einen Mentor, einen Begleiter, einen Wegweiser. An dem wir uns neu ausrichten können. Zu dem wir heraufschauen können. Nicht für immer! Aber für den Weg zur eigenen Veränderung. Diese Menschen gibt es, und oft finden wir sie auch. Es sind Vorbilder, Menschen die Glücklich sind. Erfolgreich im Sinne von Lebenszufriedenheit. Wichtig ist es diese Menschen anzusprechen, zu kontaktieren und manchmal auch einfach in ihrer Nähe zu bleiben.

Ich habe in meinem Leben viele tolle Begegnungen mit Menschen gehabt die mir als Ankerpunkt gedient haben. Die ich bewundert habe. Die mir wertschätzend und mit einer Grundzufriedenheit begegnet sind, wie ich sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannte. Diese Menschen, Mentoren oder Vorbilder dienen dem Prozess der Neuausrichtung, unter anderem damit, dass sie Potentiale entdecken können, die dem Betroffenen selber nicht bewusst sind. Vera F. Birkenbihl, eine der besten Trainerinnen und Speaker meiner Zeit, beschrieb einmal, dass sie durch ihr Leben ging ohne zu wissen, dass sie eine sehr gute Rednerin ist. Irgendwann machte sie ein Professor darauf aufmerksam. Sie meinte daraufhin, es hätte ihr noch nie jemand gesagt. Im Gegenteil! Viele hätten behauptet, dass sie zu viel Rede. „Die Menschen die anderen Menschen sagen, sie würden zu viel reden, wollen oft nur selber im Mittelpunkt stehen“, war seine Erklärung.  Dieses Beispiel zeigt wie wichtig solche Menschen sind.

 

Mut

Das Problem ist, diese Mentoren/Vorbilder kommen nicht auf uns zu! Man kann sich nicht zurücklehnen und denken „Sie werden schon kommen“. Nein! Das nicht. Sie werden uns vielleicht begegnen, aber den Schritt muss man in den meisten Fällen selbstständig auf sie zu machen. Und damit sind wir am für mich entscheidendsten Faktor für Veränderung. Mit ihm entscheidet sich alles. Mut!

Ich kann noch so viel an meiner Wahrnehmung arbeiten und neugierig sein. Wenn ich aber den nötigen Mut nicht aufbringe, mir zu holen, was ich brauche, wie z.B. Menschen anzusprechen die mir ein Wegweiser sein könnten und in Türen zu treten die sich öffnen, dann ist die Mühe vergebens. Ich muss also letztendlich lernen über meinen Schatten zu springen. Nur wenn ich den Mut aufbringe auf Neues zuzugehen, neugierig bin mich selbst zu erkennen und mal Sachen ausprobiere, ist es möglich, dass ich Veränderung erlebe. Mit einer mutigen Entscheidung fängt alles an!

 

Mut möchte ich hier kurz definieren:

Mut ist die bewusste Bereitschaft in Richtung eines moralischen und/oder lohnenden Ziels zu handeln, trotz Risiko, Unsicherheit und Angst.

Mutig zu handeln ist entscheidend für den Prozess der Veränderung, weil der Mensch so lernt sich zu entwickeln. Würde ein Kind aufhören laufen zu lernen, weil es zu gefährlich ist hinzufallen?

Wenn ich neue Wege gehen will muss ich mich von alten Wegen lösen.

Wenn ich einen neuen Platz finden möchte, muss ich sicheres und bekanntes Terrain verlassen. Loslassen! Und dieser Prozess ist mit einer großen Unsicherheit verbunden. Denn in dem Moment des Loslassens, hat der Mensch erstmal keine Sicherheit. Es könnte schiefgehen. Es könnte die falsche Entscheidung sein. Doch oft sehen wir nur das damit verbundene Risiko und nicht die vielen Möglichkeiten und Chancen die sich ergeben. Was ist das Risiko den Job zu verlieren, gegen die Chance einen Job zu machen, der mir jeden Tag ein lächeln ins Gesicht zaubert, der mich erfüllt und mich vielleicht auch länger leben lässt?

Ein gutes Beispiel sind unsere Vorfahren. Sie sind die einzige Spezies auf dem Planeten gewesen, die nicht vor dem Feuer geflohen sind. Sie haben sich ihren Ängsten gestellt. Sie haben gelernt das Feuer zu beherrschen, und damit den wahrscheinlich größten Veränderungsprozess in der menschlichen Geschichte ausgelöst.

So ist es auch für uns wichtig, sich wieder aktiv neue Erlebnisse zu beschaffen. Wahrzunehmen, wo die individuellen, kleinen oder großen Herausforderungen liegen. Hat man Ärger mit dem Nachbarn, Kollegen oder Chef? Unzufrieden mit dem Job? Kann man Fehler zugeben, zu seinen Schwächen stehen oder um Entschuldigung bitten? Wann war der letzte Sprung vom 3 Meter Brett oder wann ist man das letzte Mal freihändig Fahrrad gefahren?

Es gibt eine Menge Herausforderungen die es sich lohnt einzugehen, vorausgesetzt man geht sie bewusst ein. Die eigenen Ängste gilt es dabei zu entdecken und ohne Scham anzunehmen und zu versuchen sie zu überwinden.

Dabei ist es besonders wichtig, hinterher stolz auf sich zu sein, denn zu oft tun Menschen so, als ob es ja „gar nicht so schlimm“ war und gestehen sich nicht ein sich überwunden zu haben.

Dadurch entwickelt man seinen Mut und wird stärker für die Zukunft.

Ein mutiger Mensch geht neugierig durchs Leben.

Der Mut ist also Dreh- und Angelpunkt des gesamten Veränderungsprozesses.

Heute werden unglaublich viele tolle Fort- und Weiterbildungen zu interessanten Themen wie Gewaltfreie Kommunikation(GFK), Teambildung, Konfliktmanagement, Kulturwandel oder Potentialentfaltung etc. angeboten und auch zu Hauf gebucht. Viele Menschen wollen sich/ihre Kommunikation/ihr Auftreten verändern um (Konflikt-) Situationen besser bewältigen zu können. Der Wille zur Veränderung ist da. Doch was nützen viele Stunden in teuren Seminaren und alle Theorie, wenn man nachher den Mut nicht aufbringt sie umzusetzen?

 

Angst

In der heutigen Zeit wird es immer schwieriger mutig zu sein. Zum einen gibt es scheinbar immer mehr Gründe weshalb es besser wäre, kein Risiko einzugehen. Stichwort: Die Welt wird subjektiv immer gefährlicher. Zum anderen gibt es immer weniger Fehlertoleranz in unserer Gesellschaft. Einen Fehler zu machen bedeutet oft an den Pranger gestellt zu werden.

Früher (vor 20-30 Jahren) waren die Kriminalstatistiken nicht wirklich besser und in vielen Bereichen sogar schlechter als heute. Dennoch haben die Menschen heute das Gefühl, die Welt sei gefährlicher geworden. Ich führe das auf die immer genauere und oft sensationsgeile Berichterstattung der Medien zurück.

Das letzte Beispiel war für mich selbst das Zugunglück von Bad Aibling. Ein paar Tage nach dem Unglück war ich zufällig dort und sprach mit den Bewohnern dieser traumatisierten Stadt. Sie berichteten mir von einem unmöglichen Verhalten seitens der Presse. Die Journalisten würden nahezu alles tun um an Informationen zu kommen. Diese Erlebnisse häufen sich und zeigen den Medienwahn in unserer Gesellschaft. Bei Attentaten wird minütlich berichtet. Meistens nur wenige neue/wichtige Informationen. Das soll nicht heißen, dass Berichterstattung generell nicht gut ist. Unsere Herausforderung besteht wohl in Zukunft darin, einen besonnenen Umgang damit zu pflegen. Der stetige Zugriff auf Informationen und vor allem auf negative führt meines Erachtens dazu, die Welt als einen Unsicheren Ort wahrzunehmen.

Das Problem mit diesen Berichten und Erlebnissen ist, dass sie zunächst einmal auf uns wirken. Sie lösen physische und psychische Zustände aus, die sonst nur in reellen Gefahrensituationen ausgelöst werden. Im Gegensatz zu einer reellen Gefahr, kann ich bei einer medialen Berichterstattung keine direkte Gegenmaßnahme ergreifen. Wenn ich z.B. in einem Fahrstuhl stecken bleibe, kann ich den Notdienst anrufen. Ich habe die Möglichkeit auf mich aufmerksam zu machen. Ich bin also in der Lage unmittelbar ins aktive Handeln zu kommen. Aber wie reagiere ich, wenn ich von einem Terroranschlag höre?

In diesem Fall passiert etwas Ähnliches. Der menschliche Körper reagiert ebenso mit Angstreaktionen. Gerade auf Bilder reagieren wir Menschen oft sehr stark. Nur kann ich hier nicht unmittelbar ins Handeln kommen. Nach den Anschlägen in Paris bspw. entsteht die Angst bei großen Events selber Opfer zu werden. Zuhause auf der Couch kann ich nur zusehen. Und auch Tage später kann ich nichts tun. Außer Situationen zu vermeiden. Hier manifestieren sich unter Umständen Ängste und Glaubenssätze, die ein mögliches Vermeidungsverhalten zur Folge haben können.

Dies sind sicherlich Extremfälle, doch in unserem Alltag gibt es ganz viele solcher Beispiele. Ob das Nachbarskind vom Baum gefallen oder in den zugefrorenen See eingebrochen ist. All diese nicht unmittelbar erlebten Dinge, beeinflussen unsere täglichen Entscheidungen, indem unsere Angst unsere Handlungen bestimmt. Diese dann getroffenen Entscheidungen können unter Umständen auch fatale Folgen haben wie Gerd Gigerenzer, ein Risikoforscher in seinem Buch erklärt. Nach den Anschlägen vom 11. September, sind die Menschen aus Angst vor Attentaten vom Flugzeug auf das Auto umgestiegen. Diese Entscheidung hatte zur Folge, dass in diesem Jahr die Unfallrate dramatisch angestiegen ist (Gigerenzer, Risiko, 2013).

Es gilt also auch eine gewisse Risikokompetenz zu entwickeln. Oftmals schätzen wir das Risiko als zu hoch oder zu niedrig ein. Um diese Risikokompetenz zu entwickeln, müssen wir uns und unseren Kindern wieder den Umgang mit gewissen Risiken ermöglichen. Denn wenn man die Risiken des Verlustes zu hoch einschätzt, wird man sein sichereres Terrain wohl kaum verlassen.

 

Veränderung

Es gibt sicherlich noch viel mehr Aspekte die für eine Veränderung wichtig sind. Dies waren und sind für mich die wichtigsten. Wenn man seine Wahrnehmung erweitert, sich seine Neugierde erhält, auf Menschen zugeht und sich ein Stückweit mitreißen lässt um seine Ängste ehrlich und wertschätzend kennenzulernen, dadurch seinen Mut weiterentwickelt, dann ist es meiner Erfahrung nach möglich jede Veränderung einzuleiten die man sich wünscht! Wenn sie dann auch noch Glück haben, steht der Veränderung nichts mehr im Wege. Ja sie lesen richtig. Glück gehört auch dazu. Ich will nicht allzu esoterisch klingen. Doch das Glück kommt von allein, wenn man erstmal die Entscheidung zur eigenen Veränderung getroffen hat.

 

Mut ist die subjektive Zuschreibung zu einer absichtlich ausgeführten Handlung, die trotz einer Gefahr (Verlustrisiko), die bei der betroffenen Person Angst ausgelöst hat, aufgrund der inneren Haltung willentlich ausgeführt wurde.

 

Mut ist die subjektive Zuschreibung zu einer absichtlich ausgeführten Handlung, die bei der betroffenen Person Angst ausgelöst hat und aufgrund der inneren Haltung trotzdem und willentlich ausgeführt wurde.

Verstehe, okay.

Es geht also um das Thema: Alle Theorie ist sinnlos, wenn dem Wissen keine Taten folgen?

Nach dem Motto: Nicht Schwätzen, sondern machen?

 

Heute werden unglaublich viele tolle Fort- und Weiterbildungen zu interessanten Themen wie Gewaltfreie Kommunikation(GFK), Teambildung, Konfliktmanagement, Kulturwandel oder Potentialentfaltung etc. angeboten und auch zu Hauf gebucht. Viele Menschen wollen sich/ihre Kommunikation/ihr Auftreten verändern um (Konflikt-) Situationen besser bewältigen zu können. Der Wille zur Veränderung ist da. Doch was nützen viele Stunden in teuren Seminaren und alle Theorie, wenn man nachher den Mut nicht aufbringt sie umzusetzen?

 

Sowas?

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.